Aktuelle Flüchtlingssituation: Solidarität und Menschlichkeit

Die aktuelle Flüchtlingssituation war am Sonntagabend im Stadttheater Klagenfurt Thema einer Gesprächsrunde mit Landeshauptmann Peter Kaiser, Bürgermeisterin Hilde Gaggl, Polizist Dietmar Tschudnig und Intendant Florian Scholz.  

"Entweder wir geben den Friedensnobelpreis zurück oder wir besinnen uns darauf, dass wir eine Gemeinschaft von 28 Staaten sind"  -  Diese treffenden Worte sagte Landeshauptmann Peter Kaiser am Sonntag auf die Frage, wie die EU mit der aktuellen Flüchtlingssituation umgehen solle. 


Peter Kaiser machte aber auch klar, dass die steigenden Flüchtlingszahlen eine Zusammenarbeit aller nötig mache. Die Flüchtlingssituation ist ein Lernprozess, bei dem es keine Zeit gebe, weil sofortiges Handeln angesagt sei. Ziel in Kärnten sei es, dass möglichst alle 132 Gemeinden Kärntens sich für Flüchtlinge engagieren, derzeit seien es 54 Gemeinden. 

Für mich persönlich hat die bis auf den letzten Platz belegte Veranstaltung einmal mehr die vorhandene Solidarität der Kärntnerinnen und Kärntner mit den flüchtenden Menschen deutlich gemacht. Die Gemeinden Krumpendorf und Weitensfeld im Gurktal zeigen, dass ein funktionierendes Miteinander möglich ist, wenn Unsicherheiten und Ängste - von Einheimischen und Fremden - abgebaut werden. Darum möchte ich mich auf diesem Wege bei den vielen Menschen bedanken, die Zusammenkünfte fördern, bei denen ein persönliches Kennenlernen möglich ist. 

Ich möchte mich auch bei den vielen Menschen bedanken, die bereit sind im Kleinen zu helfen. Durch Spenden, durch ehrenamtliches Engagement oder einfach, in dem sie fremdenfeindlichen Hetzern in sozialen Medien oder sonstwo keine Möglichkeit bieten, Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen. 

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