NR-Wahl: SPÖ Kärnten präsentiert Kern-Team 2

Kucher, Irene Hochstetter-Lackner, Knes, Novak, Obex-Mischitz: „Gemeinsam alles geben, damit die SPÖ mit Bundeskanzler Christian Kern als Erste durchs Ziel geht!“

„Ich freue mich auf starke Tage und Wochen. Wir setzen heute und in den nächsten Wochen auf das,  was uns in Kärnten auch in der Vergangenheit stark gemacht hat: Persönliches Engagement und der direkte Kontakt von Mensch zu Mensch ist tausend mal mehr wert, als Großspender und bunte Plakate“, betonte Philip Kucher, Spitzenkandidat der SPÖ Kärnten für die Nationalratswahl bei der heutigen Präsentation des Kärntner Kern-Teams durch Vorsitzenden Landeshauptmann Peter Kaiser.

 

Bundeskanzler für alle Menschen

 

Für einen 55-jährigen Langzeitarbeitslosen, für die Pensionistin, für alleinerziehende Frauen, für Familien oder für 300.000 Menschen, die trotz Arbeit nicht genug zum Leben haben, mache es einen Unterscheid, ob sie weiterhin einen Bundeskanzler haben, der für kleine und mittlere Pensionen, für die Aktion 20.000, für den sozialen Wohnbau und Mietzinsobergrenzen oder gemeinsam mit der Gewerkschaft für einen Mindestlohn von 1500 Euro kämpft, oder einen, der vor allem die Interessen seiner Großspender im Auge habe, machte Kucher deutlich. „Für mich ist klar, dieser Bundeskanzler für alle Menschen kann nur Christian Kern sein. Ich bin überzeugt davon, dass wir am 15. Oktober die Nummer 1 sein werden“, so Kucher abschließend.  

 

Starkes Zeichen der Sozialdemokratie

 

Irene Hochstetter-Lackner, Spitzenkandidatin im Wahlkreis Villach freut sich, in diesem Team als Kandidatin dabei sein zu können. „Als gelernte Mechanikern und bei meiner Arbeit in der Arbeiterkammer war und bin ich tagtäglich mit Ungerechtigkeiten und Problemen von ArbeitnehmerInnen, Frauen und Familien konfrontiert und weiß, wo die Menschen der Schuh drückt. Soziale Gerechtigkeit, leistbares Wohnen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind meine zentralen Anliegen“, so Hochstetter-Lackner.  

 

Gerechte Löhne, faire Arbeitsbedingungen und sichere Pensionen

 

Nationalrat und Betriebsratsvorsitzender von Mondi Europa & International Wolfgang Knes betont, ein Mann der Arbeit zu sein und führte aus, warum es aus seiner Sicht wichtig ist, dass Christian Kern Bundeskanzler bleibt: „Wir wissen, welche negative Sozialspirale Blau-Schwarz in den Jahren 2000 bis 2006 verursacht hat. An den Nachwirkungen der Schweinereien, die damals passiert sind, haben die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen heute noch zu knabbern“, rief er in Erinnerung. „Wir wollen verhindern, dass so etwas noch einmal passiert! Wir werden darauf schauen, dass die kurze Hülse geknackt wird und der Kern herauskommt!“ Gerechte Löhne, die Gleichstellung von Frauen und Männern, faire Arbeitsbedingungen und sichere Pensionen sind Knes‘ Kernthemen. „Ich brenne dafür, für diese Themen und für die SPÖ zu laufen und die Leute im Land im persönlichen Gespräch zu überzeugen.“ 

 

Soziales, Krankenanstalten und Pflege

 

Die Landtagsabgeordnete Ines Obex-Mischitz erinnerte sich an das politische Klima, das herrschte, als sie 2009 Abgeordnete zum Kärntner Landtag wurde: „Damals war die FPK an der Macht, das Gesprächsklima war alles andere als ein gutes, als Frau wurde ich vom politischen Mitbewerber oft persönlich angegriffen. Erst nach der Landtagswahl 2013, aus der Peter Kaiser als Landeshauptmann hervorging, habe ich gemerkt, was es heißt konstruktive Politik in einem angenehmen Klima zu machen. Mir ist es wichtig, meine Stimme einzubringen in den Bereichen Soziales, Krankenanstalten und Pflege. Ich freue mich auf die Zukunft und ganz speziell auf den 15. Oktober“, machte Obex-Mischitz deutlich. 

 

Breitband- und Digitalisierungsoffensive

 

Der Mallnitzer Bürgermeister und Bundesrat Günther Novak berichtete von den vielen Gesprächen, die er in den vergangenen Monaten geführt hat: „Die Menschen sprechen weniger über Probleme, sie haben vielmehr Fragen. So brennt vielen Angehörigen die Frage unter den Nägeln, ob die Abschaffung des Pflegeregresses wirklich fix ist und sie wirklich nicht mehr Gefahr laufen, all ihr Erspartes zu verlieren.“ Hier gelte es den Menschen zu vermitteln, dass dies wirklich eines der zentralen Anliegen von Bundeskanzler Christian Kern ist. Novak verwies auch auf die Breitband- und Digitalisierungsoffensive, die von Bundesminister Leichtfried und Gaby Schaunig angeschoben wurde und die ein wirksames Mittel sei, der Abwanderung im ländlichen Raum entgegenzuwirken. „Damit wird die Marktfähigkeit von lokalen Betrieben geschaffen und gestärkt. Ebenso die Initiative von Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner, die darauf abzielt, jungen Ärzten schon während des Studiums ein späteres Wirken als Landarzt schmackhaft zu machen. Es gibt im ländlichen Raum viele Dinge anzupacken, mit einem Bundeskanzler Christan Kern und einer starken SPÖ schaffen wir das!“