Bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege

Für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege

Viele in Pflegeberufen tätigen Menschen erleben ihre Arbeit sinnstiftend und erfüllend - ungeachtet der großen körperlichen und psychischen Belastungen. Aber viele Pflegekräfte werden von diesen Belastungen in ihrer Gesundheit beeinträchtigt. Viele sogar so stark, dass sie ihren Beruf aufgeben müssen. 


Nur wenn die Pflege als eine für die Gesellschaft wichtige Aufgabe mit guten Arbeitsbedingungen, auch in Form angemessener Entlohnung, wahrgenommen wird, werden sich in Zukunft Menschen finden, die diesen Beruf gerne und qualitätsvoll ausüben. 

 

Arbeit darf nicht krank machen!

Beschäftigte in der Pflege berichten häufig davon, immer mehr Aufgaben erledigen und unter hohem Zeitdruck arbeiten zu müssen. Vielen Pflegekräften fällt es auch schwer, nach der Arbeit abzuschalten. Häufiger als die Gesamtbevölkerung leiden Pflegekräfte auch an Kopfschmerzen, Erschöpfungszuständen, Muskelschmerzen und Schmerzen in den Beinen. 

Es gilt, krankmachende Arbeitsbedingungen zu vermeiden. Der gesellschaftliche Wert von Pflegearbeit muss anerkannt werden und auch durch Entlohnung honoriert werden. Dabei dürfen keine Gehaltsunterschiede zwischen Beschäftigten in Klinken, in Pflegeheimen und in mobilen Diensten gemacht werden. Gleicher Lohn für gleiche Leistung!