Gesundheit: Medizin für zwei Geschlechter statt zwei Klassen

Gesundheit ist für alle ein wichtiges Thema. Unser öffentliches Gesundheitswesen muss auch in Zukunft fair und solidarisch über die bewährte Pflichtversicherung finanziert werden.

Ich stehe hinter dem von der SPÖ verfolgten modernen Konzept von Gender Medicine. Das heißt, dass die biologischen und sozialen Unterschiede zwischen Frauen und Männern berücksichtigt werden müssen. Frauenmedizin ist nicht auf die Reproduktion (Schwangerschaft, Geburt) und den klassischen Fokus auf Brust und Unterleib beschränkt. 

Weiters ist es erforderlich, die Handlungsfelder der Frauengesundheit in Abhängigkeit vom Alter verschieden zu gewichten. 

Frauen kümmern sich meist darum, wie es der Familie gesundheitlich geht. Sich selbst stellen sie dabei mitunter hintan. Gleichzeitig wissen wir aber, dass die Mehrfachbelastungen, denen speziell Frauen ausgesetzt sind, ein besonderes Gesundheitsrisiko darstellen. Bis dato ist in Sachen Frauengesundheit schon viel passiert. Aber es ist noch zu wenig. Daher sehe ich es auch als meine Aufgabe, auf die Dinge, die nicht so gut laufen, aufmerksam zu machen.