Thema "Randregionen - neues Leben für die Täler" (Stichworte u.a.: Breitband, Landwirtschaft, Transferzahlungen, Infrastruktur, Verkehr):

LH Kaiser: "Die wichtigsten Zukunftsmassnahmen zum Erhalt der Kärntner Rand- bzw. Landregionen".

Kärnten, DAS Land zum Leben und zum Lieben. An dieser Zukunfts-Schlagzeile arbeiten wir.

 

Die Lebensqualität, die wir in Kärnten und zwar in ganz Kärnten – vom Großglockner bis auf die Pack - vorfinden, ist einzigartig. Diese Attraktivität und Qualität auch wirklich in allen Regionen, insbesondere auch den ländlichen, zu schützen und weiterzuentwickeln, ist mir ein Herzensanliegen.

 

Viele Weichenstellungen konnten wir schon in den letzten 4 Jahren trotz der nötigen, enormen Anstrengungen zur Befreiung Kärntens aus der Hypo-Heta-Haftungszwangsjacke einleiten. Jetzt gilt es diesen erfolgreichen Weg für Kärnten fortzusetzen. Dazu gehört neben unserem Vorhaben der beitragsfreien Kinderbetreuung für alle Kinder von 0 bis 6 Jahren auch der Schutz und Ausbau der schulischen Infrastruktur.

 

Es war unsere Initiative, die beispielsweise in jeder Gemeinde eine Volksschule gesetzlich gesichert hat. Dazu legen wir mit dem Schulstandortentwicklungskonzept sowie mit dem neuen Berufsschulkonzept den Grundstein dafür, dass es überall in Kärntens Regionen modernste Bildungseinrichtungen gibt. Mit dem Ausrüstungs- und Gefahrenplan werden wir auch sämtliche Freiwillige Feuerwehren nachhaltig absichern.

 

Überhaupt ist das Ehrenamt für mich eine wesentliche Zukunftssäule: Die Unterstützung unserer Sport- und Brauchtumsvereine sowie unserer freiwilligen Einsatz- und Rettungsorganisationen wird auch in Zukunft und gerade für den ländlichen Raum wichtig sein. Auch wohnortnahe Gesundheits- und Pflegebetreuungseinrichtungen werden wir verstärkt umsetzen.

 

Wir werden auch Maßnahmen setzen, um unser Trinkwasser für Generationen zu schützen, ebenso unseren Kärntner Dialekt. Bildung, Kinderbetreuung, eine gesicherte Gesundheitsversorgung sind ebenso entscheidende Standort- und Lebensfaktoren auch außerhalb des Zentralraumes wie entsprechende Infrastruktur - Sport- und Freizeitangebote, Straßen, Entsorgung und vor allem die Anbindung mit schnellem Internet. Eine Maßnahme, die wir eingeleitet haben und die wir intensiv fortsetzen werden.

 

In der nächsten Legislaturperiode sollen sämtliche Haushalte und Unternehmen in Kärnten über ultraschnelles Internet verfügen können. Für neue Betriebsansiedelungen soll es im Sinne eines aktiven Standortmarketings zukünftig eine Stelle geben. Diese soll nicht nur anhand eines Betriebsanlagenkatasters Unternehmer und Interessenten sofort dem jeweiligen Unternehmensschwerpunkt die entsprechende Region und freie Flächen zuweisen, sie soll auch als One-stop-shop bis zur Genehmigung als Service zur Verfügung stehen.

 

Um Anträge potentieller Investoren noch schneller zu bearbeiten, werden wir die Kooperation mit den Sozialpartnern noch weiter intensivieren. Dazu werden wir erfolgreiche Maßnahmen wie die kommunale Bauoffensive, das Bestbieterprinzip, Unterstützung für EPUs und KMUs fortsetzen.

 

Eine Straßensanierungsoffensive steht in der nächsten Legislaturperiode ganz oben auf der Agenda.